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Institute for High-Frequency and Communication Technology


Prof. Dr. rer. nat. Ullrich Pfeiffer

Aktuelles

  • ERC Advanced Grant für Prof. Ullrich Pfeiffer: Förderung für Projekt DIRECTS
    Als erster Wissenschaftler der Bergischen Universität Wuppertal erhält Prof. Dr. Ullrich Pfeiffer,... [mehr]
  • White Paper: 6G - Chancen und Herausforderungen von der Technologie bis zum Spektrum
    Viele Visionen von 6G und der Entwicklung von Datenraten in drahtlosen Systemen im Allgemeinen... [mehr]
  • Qualitätssicherung mittels mobiler Terahertz-Spektroskopie
    Um die Qualität bereits verpackter Güter erneut zu kontrollieren, steht die Qualitätssicherung in... [mehr]
  • Das Terahertz-Auge: Wuppertaler Forscher*innen entwickeln Prototypen einer Lichtfeldkamera für den Terahertz-Bereich
    Die Grundlagen zur Lichtfeldkamera wurden vom französischen Physiker und Nobelpreisträger Gabriel... [mehr]
  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter des IHCT wird mit dem IRMMW-THz Outstanding Student Paper Award ausgezeichnet
    Unser Mitarbeiter Ritesh Jain hat zusammen mit einem anderem Studenten den ersten Platz bei der dies... [mehr]
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Wuppertaler Forscher ist Mitglied eines neuen Sonderforschungsbereichs (SFB), welcher ab Januar 2017 für voraussichtlich 12 Jahre gefördert wird.

Die Arbeitsgruppe um Prof. Ullrich Pfeiffer, Lehrstuhl für Hochfrequenzsysteme in der Kommunikationstechnik, ist ein wichtiger Partner in dem neuen SFB/Transregio 196, welcher sich auf mehrere antragstellende Forschungsstandorte verteilt. Federführend bei der Antragstellung war die Universität Duisburg-Essen sowie die Ruhr Universität Bochum.

Ziel des neuen SFB/Transregio 196 mit dem Namen MARIE („Mobile Material-Charakterisierung und -Ortung durch Elektromagnetische Abtastung“) ist die Verwirklichung einer Vision eines mobilen Materialdetektors wie ihn die Mitglieder der Star-Trek Crew benutzen um unbekannte Gegenstände auf ihre Zusammensetzung hin zu untersuchen. Hierfür ist ein Materialdetektor mit integrierter Sub-Millimeterwellen-Technik (Terahertzstrahlung) erforderlich. Der Vorteil dieser Strahlungsart, ist ein Durchdringen dünner Materie ohne sie zu zerstören oder zu verändern. Neben der Anwendung im biologischen Bereich sind viele interessante Facetten der Materialanalyse im Forschungsfokus.

Die Wuppertaler Aktivitäten fokussieren sich dabei auf zunächst zwei Teilperspektiven:

  • Konzept und Realisierung einer Sende- und Empfangseinheit für die Mehrfarbendarstellung im Terahertzbereich mit nachgeschalter Breitbandspektroskopie
  • Entwicklung breitbandiger, passiver Bildgebungskomponenten mit Hilfe einer fortgeschritten Siliziumtechnologie, welche seine breite Anwendung bereits in der Halbleiterindustrie (Entwicklung neuer Rechner, Smartphones, etc.) gefunden hat.

Die hiesige Entwicklung wird in einer ersten vierjährigen Förderphase mit ca. 1,2 Millionen Euro unterstützt.