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Institute for High-Frequency and Communication Technology


Prof. Dr. rer. nat. Ullrich Pfeiffer

Aktuelles

  • Qualitätssicherung mittels mobiler Terahertz-Spektroskopie
    Um die Qualität bereits verpackter Güter erneut zu kontrollieren, steht die Qualitätssicherung in... [mehr]
  • Das Terahertz-Auge: Wuppertaler Forscher*innen entwickeln Prototypen einer Lichtfeldkamera für den Terahertz-Bereich
    Die Grundlagen zur Lichtfeldkamera wurden vom französischen Physiker und Nobelpreisträger Gabriel... [mehr]
  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter des IHCT wird mit dem IRMMW-THz Outstanding Student Paper Award ausgezeichnet
    Unser Mitarbeiter Ritesh Jain hat zusammen mit einem anderem Studenten den ersten Platz bei der dies... [mehr]
  • Wuppertaler Lehrstuhl koordiniert ab 2021 neues DFG-Schwerpunktprogramm
    Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet 14 neue Schwerpunktprogramme (SPP) für das Jahr... [mehr]
  • Update COVID-19 / Corona-Virus
    Mit dem Stand 06. April wird für das Sommersemester folgendes festgestellt [mehr]
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Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Elektromagnetische Sensoren für Life Sciences (ESSENCE)

Schwerpunktprogramm der DFG - SPP 1857

Förderkennzeichen: DFG PF 661/7-1



Projektnehmer:

Pfeiffer, Ullrich, Prof. Dr. rer. nat.
Lehrstuhl für Hochfrequenzsysteme in der Kommunikationstechnik
Bergische Universität Wuppertal

Zimmer, Thomas, Prof. Dr.
Universität Bordeaux

Macgrogan, Gaetan,  Dr.
Unicancer Group Bordeaux


 

Projektbeschreibung:

Das Project NearSense hat das herausfordernde Ziel einen vollständig integrierten, elektronischen Sensor aus Silizium für medizinische und biologische Anwendungen zu erarbeiten, welcher niedrige Anschaffungskosten, Handlichkeit, und zusätzlich die Möglichkeit bei Raumtempertatur zu arbeiten, ermöglicht. NearSense erfordert bedeutende Innovationen in einem interdisziplinären Forschungsumfeld und wird daher von einem interdisziplinären Team geleitet, welche gemeinsam die relevanten Bio-Imaging Parameter für markerfreie, intraoperative Tumorrand-Erkennung in Gewebeproben und Blind-Proben identifizieren werden.



LaufzeitAug 2015 - Dez 2018
Drittmittelgeber      Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
SchlagworteHistologie, Schnellschnittuntersuchung, Terahertz-Wellen, Sub-wellenlängen Auflösung, Ex-vivo medizinische Bildgebung, Nahfeld-Sensorik, Kamera-Chip, Silizium-Technologie




Zweite Projektphase


Titel des Fortsetzungsprojektes:

Silizium-integrierbare Terahertz Nahfeld-Sensorik für die Ex-vivo Bildgebung in den Lebenswissenschaften - Phase 2 Förderkennzeichen: DFG PF 661/7-2

Projektbeschreibung:

NearSense nutzt die Eigenschaften von Terahertz-Wellen, um damit neue Einblicke in bisher unsichtbare Bereiche der Struktur der Zelle zu erforschen. Dies geschieht mit sub-wellenlängen Auflösung und ohne histochemische Einfärbung. Das interdisziplinäre Forschungsvorhaben soll die Schnellschnittdiagnostik in der Pathologie um die Diagnostik mit Terahertz-Wellen erweitern um noch während der Operation Klarheit über die Vollständigkeit einer Tumor Resektion zu erhalten. Dieses Projektziel wird durch die Integration von Terahertz Nahfeld-Sensorik in Silizium Technologien erreicht und stellt damit einen technologischen Durchbruch in der intraoperativen histologischen Diagnostik dar. Die wissenschaftliche Neuerung in der ersten Phase bestand aus einem voll-integrierten THz Nahfeld-Sensor-Pixel der aus einer THz-Quelle (Sender), einem elektromagnetischem Nahfeld-Sensor (Transducer), einem THz-Detektor (Empänger) und der Datenauslese bestand. Der THz Nahfeld-Sensor-Pixel ermöglichte damit erstmalig die Messung der dielektrischen Eigenschaften (komplexe Permittivität) von Zellgewebe im Mikrometerbereich -- mit einer optischen Auflösung, um Größenordnung besser als herkömmliche THz-Systeme. In der zweiten Projektphase werden größere 2-D Arrays mit hoher Auflösung und Echtzeit-Fähigkeit erforscht, die einen technologischen Meilenstein in der Ex-vivo Bildgebenden-Diagnostik mit THz-Wellen in life-science Anwendungen darstellt. Im Unterschied zu herkömmlichen THz Nahfeld-Mikroskopen die durch punkt- und zeilenweises Zusammensetzen von vielen Einzelmesswerten ein Rasterbild erstellen, werden Aufnahme von Videobildern von Gewebe in Echtzeit ermöglicht.



LaufzeitOkt 2018 - Dez 2021
Drittmittelgeber      Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
SchlagworteFlexible Hochfrequenzelektronik, Metall-Oxid-Dünnschichttransistoren, Drahtlose Kommunikation, Schaltungsentwurf